AA Batterien

 

Was sind elektrische Batterien?

Batterien werden allgemein üblich als nichtaufladbare elektrochemische Speicher von Energie verstanden, mit denen man unabhängig vom Stromnetz elektronische Geräte zum laufen bringen kann. Technisch gesehen sind Batterien eine Zusammenschaltung von gleichartigen Primärzellen. Im Gegensatz zu Sekundärzellen können Primärzellen nicht wieder aufgeladen werden. Bei der Entladung wird gespeicherte chemische Energie in elektrische Energie um gewandelt. Die gespeicherte elektrische Ladung wird auch Kapazität genannt und wird in Amperstunden (Ah) angegeben. Dies jedoch ist nur ein theoretischer Wert der Kapazität. Die praktische Kapazität ist meistens geringer und wird von realen Bedingungen beeinflusst wie Temperatur, Lagerung und Entladebedingung.

Aufgrund der vielfältigen Einsatzbereiche und Anforderungen gibt es Batterien in vielen Typen. Gerätebatterien haben von der ANSI genormte Baugrößen (AAA – Micro, AA – Mignon, C – Baby, D – Mono…). Dabei werden AA Batterien am meisten verwendet. Sie haben eine Größe von Ø 14,3 mm × H 51 mm, eine Nennspannung von 1,5 V und Kapazitäten (Alkali-Mangan) von 2.200-3.500 mAh.

Sind teuere Batterien ihr Geld wert?

Computerbild hat AA Batterien von unterschiedlichen Hersteller getestet. Das Ergebniss ist ernüchternd. Die meisten Billig-Batterien vom Discounter funktionieren so gut wie teure Markenware. Bis zu 10% längere Nutzungsdauer im Vergleich zu neunmal höheren Preis. Testsieger wurde die Panasonic EVOiA. Sie war neunmal teuerer als der Preis-Leistung-Sieger von Lidl: Aerocell. Die gelben AA Batterien von Ikea überzeugten durch den extrem günstigen Preis sind aber auch unterdurchschnittlich in ihrer Leistung. Für eine Leuchte oder eine Wanduhr werden Sie da aber keine Unterschiede feststehen in der Leistungszeit. Bei einem Blitzgerät liefert der Testsieger 23% länger Strom im Vergleich zu Aerocell. Ob sich das rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden.

Die Alternative: Akku? – Darauf sollten Sie achten.

Die Faustregel ist: Wechseln Sie bei einem Gerät mindesten einmal im Monat die Batterien, dann sollten Sie sich überlegen Akkus zu benutzen. Wenn Sie erst alle drei bis vier Monate die Batterie tauschen müssen, dann greifen Sie auf hochwertige Akkus zurück mit geringerer Selbstentladung. Camelion AlwaysReady, Duracell Active Charge, Sanyo Eneloop, Varta Ready2Use, Panasonic Infinium, Ansmann maxE sind gute Marken und sehr leistungsfähig.

Benutzen Sie Geräte seltener oder wenn diese nur wenig Strom verbrauchen, dann greifen Sie lieber auf Batterien zurück. Akkus verlieren bereits nach wenigen Monaten einen Großteil ihrer Energie durch Selbstentladung. Außerdem brauchen Sie für Akkus Ladegeräte, die Sie auch nicht überall parat haben. Akkus vertragen Hitze und Kälte nicht so gut wie Batterien. Ihre Leistung ist auch ein wenig geringer. Die meisten Akkus erreichen nur eine Spannung von ca 1,2 Volt; Batterien 1,5 Volt. Ältere Elektrogeräte würden bei dieser Spannung nicht optimal funktionieren.

Batterienkauf: Das ist wichtig

Kaufen Sie keine Zink-Kohle-Batterien. Die sind vielleicht etwas billiger sind aber auch viel schneller leer. Wenn Sie AA Batterien kaufen wollen, achten Sie auf die richtige Typenbezeichnung. AA Batterien werden auch als Mignon oder LR6 bezeichnet. Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum. Nur bis dahin garantieren die Hersteller einwandfreie Funktion. Endet die Haltbarkeit in Kürze, ist Batterie schon einige Jahre alt und wird nicht mehr die erwünschte Leistung bringen. Die modernen Lithium-Ion-Batterien halten länger als Alkali-Mangan, sind aber auch deutlich teuer.

Batteriengebrauch: Einige Tipps

Setzen Sie in ein Gerät immer nur Batterien mit der gleichen Baugröße ein. Ersetzen Sie für ein Gerät immer alle Batterien gleichzeitig. Teilweise entladene Batterien können schneller auslaufen und entziehen frische Batterien mehr Energie ab. Manchmal lassen sich Batterien, die nicht mehr für Kamera oder MP3-Player taugen, eine Zeit lang in Fernbedienungen oder Uhren verwenden. Nehmen Sie Batterien heraus, wenn Sie ein Gerät nicht nutzen. Auch ausgeschaltet verbrauchen diese Strom, entladen die Batterie und erhöhen die Gefahr, dass Batterien auslaufen. Leere Batterien gehören nicht in den Hausmüll (!). Händler, die Batterien verkaufen, sind verpflichtet, leere Batterien zurückzunehmen; Rückgabeboxen stehen in jedem Supermarkt bereit.

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